Kinderschutz steht als verpflichtender Auftrag für alle Einrichtungen und Dienste, die im Rahmen des SGB VIII arbeiten. Nachdem zu Beginn Strukturen für den eingreifenden Kinderschutz erarbeitet wurden steht heute der präventive Kinderschutz als Grundauftrag aller Einrichtungen ebenso im Mittelpunkt.

Wir sehen es als unseren Auftrag, beide Seiten aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und alltagsbezogene Inhalte zu vermitteln sowie gemeinsam mit Ihnen einrichtungs- und trägerbezogene Strukturen zur Unterstützung des Alltags zu erarbeiten.

FM-7.1 Fachkraft für präventiven Kinderschutz – Resilienz-Orientierung im pädagogischen Alltag

FK-7.1 Qualifizierung zur Insoweit erfahrenen Fachkraft nach § 8a SGB VIII

Nov
12
Mo
Elterngespräche im Kinderschutzauftrag @ Seminarraum 1
Nov 12 um 8:30 – 15:45

Kinderschutz im Sinne von Erziehungspartnerschaft benötigt Elterngespräche in einer ganz besonderen Form. Damit die Eltern im Boot bleiben, das gegenseitige Vertrauen aufgebaut bzw. aufrechterhalten werden kann, müssen gute Methoden der Gesprächsführung eingesetzt werden. „Was passt zu mir, welche Strategie kann ich einsetzen“?

Referentin: Juliane Vogt

Nov
13
Di
Helicopter-Eltern @ Seminarraum 1
Nov 13 um 8:30 – 15:45

Eltern sind heute immer unsicherer, wie man Kinder am besten im Aufwachsen begleitet. Sie wollen das Beste für ihr Kind, nichts verpassen, alles bieten und vergessen dabei, auf ihr Gefühl zu hören. Wie kann man diese Problemsituationen erkennen? Wie kann im Sinne des Kindes mit Eltern gearbeitet werden? Wo beginnt und wo endet der Auftrag?

Referentin: Juliane Vogt

Dez
12
Mi
Grenzüberschreitungen von Fachkräften gegenüber Kindern – institutioneller Kinderschutz @ Seminarraum 3
Dez 12 um 8:30 – 15:45

Im Alltag der Kita gibt es immer wieder Momente, in denen Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Gründen die Grenzen und Rechte der Kinder missachten. Manchmal lässt dies auch Rückschlüsse auf die professionelle pädagogische Haltung der Fachkraft vermuten. Wenn man eine Anzeige von Eltern bekommt, ist es meist schon sehr spät, um noch positiv steuernd eingreifen zu können. Wie kann man als Kollege/in und/oder Leitung der Einrichtung mit dieser Situation umgehen, was sind die rechtlichen Grundlagen?

Referentin: Juliane Vogt